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Silent Key für Wilfried DJ5RT.



Wilfried DJ5RT ist am 30. März 2018 verstorben.

Medizinische Hilfe via Amateurfunk, in Zeiten, als vom Notfunk noch kaum die Rede war.

Am Karfreitag, den 30.März 2018 verstarb der Gründer der MAR, Medical Assistance Radio Runde, Dr. med. Wilfried Ruppert, DJ5RT nach langer Krankheit. MAR, das ist eine Gruppe von Ärzten, ehemaligen Entwicklungshelfern und an Hilfeleistungen interessierten Funkamateuren.

Hier ist DL 0 Mike Alpha Romeo, Medical Assistance Radio mit DJ5RT, hallo Afrika, ist jemand von Euch qrv? So rief Wilfried Ruppert in den 80er Jahren auf 21332 und später zusätzlich auf 14332 fast täglich und dann meldete sich etwa C53CZ , Friedel, eine Krankenschwester, die in einem kleinen Hospital arbeitete, und ein dort nicht verfügbares Medikament benötigte, Pater Harry TL8HZ von einer Missionstation, der ein medizinisches Problem in seiner Gemeinde hatte, oder 5Z4RT, Hermann, der sich über die neusten Richtlinien der Malariabehandlung informieren wollte.

DJ5RT, in der Nähe von Rosenheim, praktizierte dort als Allgemeinarzt und war schon immer vom Hochfrequenzbazillus besessen. Er experimentierte seit seiner Jugend mit HF Geräten, wurde auch mal beim Schwarzfunken erwischt, und erhielt schließlich nach bestandener Prüfung sein Rufzeichen DJ5RT . Während seines Studiums und dann auch später war er immer von dem schwarzen Kontinent fasziniert, und verbrachte seinen Urlaub oftmals dort. Es folgten DX Expeditionen mit Baldur, DJ6SI, oder Henning, TZ1GH nach Ghana, Uganda und Gambia, Senegal Mayotte oder Glorioso.

Die Initialzündung für sein späteres medizinisches Engagement war ein Zusammentreffen mit den Flying Doctors, einer Gruppe von Ärzten, die problematische medizinische Fälle in den Weiten des Kontinents per Flugzeug versorgten. Er durfte mitfliegen, um einer Touristin, die in den Bergen verunglückte, Hilfe zu leisten. Dabei spielte natürlich die Betreuung via Funk eine herausragende Rolle. Und er sah außerdem, wie mit einfachen Mitteln eine ausreichende medizinische Behandlung Erfolg haben konnte. Und das war prägend für seine weitere Entwicklung. Zudem kam er in Kontakt mit diversen Hospitälern in Afrika, erlebte deren Arbeitsweise mit teilweise primitivsten Hilfsmitteln, und lernte deren Not mit ihrer medizinischen Ausrüstung und fehlenden Medikamenten hautnah kennen.

Von zu Hause aus ergaben sich dann auf dieser Basis regelmäßige Funkkontakte, so mit der Krankenschwester Friedel, C53CZ, deren Mann Jürgen C53CR als Flugingenieur in Gambia arbeitete. Sie war beschäftigt in einer Krankenstation, wo sich ca. alle 2 Wochen ein Arzt blicken ließ, und da waren öfters ärztliche Fragen zu besprechen, was dann schließlich 1982 dazu führte, für den deutschsprachigen Raum den Namen Medical Assistance Radio MAR einzuführen,in Anlehnung zu dem amerikanischen MARCO oder dem britischen RAYNET. Das sprach sich natürlich herum, und seine kostenlose medizinischen Sprechstunden morgens zwischen 8:30 und 09:00 Uhr wurden gut besucht. Natürlich gab es gelegentlich Ärger mit der Aufsichtsbehörde von wegen VO Funk, aber irgendwie ließ sich ein Notfall immer begründen.

Eine Begebenheit ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Als in Südafrika noch die Apartheid bestand, gab es dort das sogen. Homeland Ciskei, ein besonders armes Gebiet mit meistens schwarzer Bevölkerung. Da war ein Funker, der uns bat, getragene Kleidung zu schicken. Der schilderte uns einmal, dass bei ihm ein Mann sich befände, der starke Bauchschmerzen hatte, weil er keinen Urin lassen konnte. Also Harnverhaltung, die nur mit einem Katheter behoben werden konnte. Wilfried‘s Standartfrage, was hast Du zur Verfügung? Natürlich keinen Katheter. Also wurde ein dünner Schlauch gefunden, 15 Minuten in kochendem Wasser sterilisiert, etwas mit Nivea vorn bestrichen und dann in die Harnröhre unter funkerischer Anleitung geschoben. Hat funktioniert.

Ein anderes Mal ging es um eine beginnende Blutvergiftung eines Seglers, der sich einen Abszeß eingefangen hatte. DJ5RT gab über Funk genaue Anweisung wie mit einem vorher steril gemachten Messer der Einschnitt in den Abszeß zu machen sei, die Fernoperation gelang, und dem Patienten ging es nach 5 Tagen wieder gut.

Neben dererlei spektakulären Aktionen hatten wir natürlich eine Menge normaler Funkkontakte, auch über CW und später Pactor. Medikamentenbesorgung stand an erster Stelle, einmal wurde auch ein Serum gegen Schlangenbiß benötigt. Da war dann schnelle Hilfe geboten und es ergaben sich dann auch Verbindungen zum Auswärtigen Amt in Bonn, die dafür sorgten, das Ausfuhrbestimmungen und Zollformalitäten schnell erledigt wurden. Bernd DK3LQ als Botschaftsfunker gab uns manchen wertvollen Hinweis.

Und dann begann die spannenden Zeiten mit Herbert, DF9KN und Dieter, DJ3CP von der GTZ. Herbert war als Offizier bei der Bundeswehr und für diese auch oft im Ausland. Insofern mehrsprachlich bestens ausgebildet, sprach er fließend englisch, französisch, italienisch und spanisch. Der pensionierte Oberstleutnant nannte eine sehr gut ausgerüstete Station sein eigen mit 22m Gittermast Yagi Antennen und entsprechender Endstufe. Durch seine gewinnende kommunikative Art kannte er Gott und die Welt, sowohl bei den Funkamateuren als auch bei den staatlichen Stellen und er konnte uns damit sehr hilfreich sein. Dieter, DJ3CP, war der Verantwortliche für die Amateurfunkstation DF0GTZ bei der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit in Eschborn, GTZ, heute GIZ. Aufgabe war die funkerische Betreuung der Entwicklungshelfer vornehmlich in Afrika, es gab weder Handy, noch Satellitentelefon, Funk war das Mittel der Wahl und unter den Entwicklungshelfern hatten deshalb viele eine Amateurfunklizenz. Wenn man so die Listen der Beteiligten jener Jahre an unserer MAR Runde ansieht, da war so ziemlich alles vertreten: 9Q5 XT2 TZ6 9L1 5T5 TJ1 TT8, 5X1 und viele mehr. An ärztlichen Fachrichtungen hatten wir Anästhesie, HNO, Kinder, Innere, Orthopädie. Zahnmedizin und Allgemeinmedizin.

Bedarf an medizinischer Beratung gab es in den 80ern genug, es galt manchmal einen schnellen Rückholflug zu organisieren, Notrufe weiterzuleiten, etwa an die Leitstelle des Roten Kreuzes DL0RK in Meckenheim oder DL0THW in Aachen, wenn technische Probleme anstanden. Wenn unsere Funkverbindung zu wünschen übrig ließ, konnten wir uns an BERN RADIO, inzwischen abgeschaltet, wenden. Alles in Allem aufregend, spannend und oft erfolgreich.

Und dann kam 1989/90 mit der DDR Wende und dem Kollaps der sog. Ostblock Staaten. Die dortigen OMs konnten endlich ohne Zensur, sagen, was alles fehlte. Neben technischen Artikeln und Gebrauchsgütern vor allem Medikamente, und medizinische Ausrüstung. Unser Funkfreund Dr.Werner Leising DL1IQ organisierte Medikamente für die Franziskaner in Bosnien -Herzegowina und später über das Hilfwerk Medeor für Rumänien und für die Ukraine. Einmal gelang uns der Transport einer gesamten Röntgenanlage. Neben der Plünderung unserer Musterschränke mit Medikamenten, wurden auch Kleiderspenden und Bargeld locker gemacht. Der Transport der Hilfsgüter wurde zur besonderen Herausforderung bzw es wurde eine Art funkerische Staffette eingerichtet und das ging so: Aus Deutschland und der Schweiz war die erste Anlaufstation das Rote Kreuz in Salzburg mit u.a. Peter OE2PDM weiter folgte dann östlich, Christine OE3YVB in Gumpoldskirchen, es ging dann nach Budapest wo Ildico und Lajos HA5AKD und HA5DW, die Begleitung übernahmen und dann weiter zur rumänischen Grenze wo Johannes DK8JB an einer DRK Funkstation saß. Danach Arad, dort war Stefan YO2BZ zuständig und dann weitergab an YO6BTY in Sigisaora und Jim in Medias als auch Adrian YO3APJ und Lily YO3DAD in Bukarest.

HB9CUB Ulrich Liggenstorfer, der einen Lastwagen und für Rumänien Hilfsgüter organisiert hatte, den er selbst fuhr, schrieb:" Dabei gab mir das DL0MAR Netz eine große Sicherheit, ich hatte jederzeit die notwendigen Informationen aller Art und wusste im Falle eines Falles einen Funker in der Nähe, auf den ich mich nötigenfalls verlassen konnte. " Hilfstransporte wurden damals auch gelegentlich bestohlen und überfallen.Weiter heisst es, " Insgesamt sehen wir uns heute als Rad einer großen Maschine, welche eigentlich vom DL0MAR Netz angeworfen wurde. Insgesamt wären wir nichts ohne all die Leute, welche uns nach ihren Möglichkeiten unterstützt haben und es und es nach wie vor tun" Soweit HB9CUB , der den Wert der in der Schweiz gesammelten Hilfsgüter auf mehrmals 1 Millionen DM schätzte. Er erhielt dann später für sein großes Engagement die Goldene Antenne der Stadt Bad Bentheim.

In Köln saß derweil Herbert Scheider DF9KN nahezu den ganzen Tag vor seiner Funkstation und half mit, die Transporte von DL aus mit seiner hervorragenden Station zu begleiten. Herbert hatte ja schon früher bei der Rettungsaktion für die Kölner Funkamateure an den Spratley Inseln mitgewirkt. Auch er bekam für seine außerordentliche Hilfsbereitschaft die Goldene Antenne verliehen.

Nicht vergessen werden soll auch UA6ADV, Raya, die schon als Vermittlung im DX Netz des legendären "Kohlen Eimer " DK9KE fungierte, sie half mit, Transporte bis in die Ukraine zu organisieren und war auch in den späteren Jahren eine treue Begleiterin unserer Aktivitäten.

Hervorzuheben ist auch unsere gute Zusammenarbeit mit der INTERMAR, die auch heute noch die Funkamateure unter den Seglern betreut. Rolf Behnke,der langjährige Net-Conroler kam immer mal wieder auf unsere Frequenz, wenn ein medizinisches Problem bei seinen Schützlingen vorlagen. Heutzutage steht der INTERMAR mit Rüttger, DL8MEZ, ein Arzt als Netcontrol zur Verfügung und deshalb hat sich das für uns erübrigt.Unser Webmaster Ferdinand, EL2FT und seine Frau Elke, EL2TE, sind außerdem begeisterte Segler und checken sowohl bei uns, als auch dort immer wieder mal ein.

Alle diese Aktivitäten fanden schließlich ihre Anerkennung. So erhielten auch unsere Mitglieder Stefan Szegedy, YO2BZ 1991, Rolf Sigrist, DJ2RN 1994 und Erwin Münz,DJ2AB, 1995 die Goldene Antenne der Stadt Bad Bentheim. Wilfried Ruppert, DJ5RT, erhielt dann noch das Bundesverdienstkreuz aus der Hand des Bundespräsidenten Roman Herzog.

Und wie sieht es heute aus?
Wir sind nach wie vor auf 14,332 Mhz aktiv, aber spektakuläre Aktionen kommen kaum noch vor. Gelegentlich Anfragen zu Medikamenten, z.B. als an Kinder ein Medikament mit falscher Dosierung zur Vorsorge verteilt worden war und danach unerwünschte Nebenwirkungen auftraten.

Andere medizinische Hilfe via Amateurfunk hat sich weitestgehend erledigt, seit es auch in Afrika Mobilfunk Netze und Satelliten Telefon und Internet plus SMS gibt. Andere Arten der Hilfeleistung existieren aber auch noch. So betreibt ein Mitglied unserer Gruppe, Klaus, DL8BAX ein Hilfswerk namens "Cornea Help", bei dem Hornhaut Transplantationen und Operationen von Fachärzten in Afrika durchgeführt werden, und Walter, 9G5SW derzeit Netcontrol, kümmert sich regelmäßig nebenbei um die technischen Belange eines von Ordensschwestern geführten Krankenhauses in Ghana.

Die Zeiten haben sich geändert, die Belange gewandelt. die Hilfeleistung via Kurzwelle für die Entwicklungsländer ist zurückgegangen, während andererseits sich bei uns Notfunkgruppen für den Totalausfall unserer kommerziellen Netze konstituieren. Recht spannend zu beobachten, in welche Richtung es wohl weitergeht. Wir werden sehen...

Dr.Wilfried Ruppert jedenfalls hat zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Akzente gesetzt, und dafür gebühren ihm Anerkennung und Dank. Er ist nun am 30. März im Alter von 76 Jahren nach langer Leidenszeit von uns gegangen. Tragischerweise verstarb er an derselben Krankheit, über die er einmal seine Dissertation verfasst hatte.

Wilhelm Zieg DK8WL und die MAR-Runde.



Silent Key für Johann SM7YBJ.

Johann SM7YBJ ist am 18.12.2017 in Spanien plötzlich verstorben. Johann war ein sehr reger Teilnehmer an unseren Runden, und hat mit seinen spontanen, mehr oder weniger heiteren Einfällen, die Runde öfters aufgemischt. Wir werden ihn vermissen.


Silent Key für Peter 5Z4PL.

Diese Überraschende, traurige Mitteilung auf unsrem Anrufbeantworter seines Sohnes Florian (z.Zt. Nairobi), gebe ich daher an Euch weiter, solltet Ihr darüber nicht bereits informiert sein(?).

Unser langjähriger Funkfreund Peter,5Z4PL erlag leider i.d.vergangen Woche seinem geduldig ertragenen Krebsleiden!

Seine Stimme werden wir nun nicht mehr auf 14, 332 MHZ o.d. 15 Meter-Band vernehmen.

Wieder ist unerwartet und schnell ein guter ,,Funk-Freund" von uns gegangen.



Silent Key unseres OM's Dieter Greve DJ3CP.



Nachruf für Dieter Greve DJ3CP

Wir können es noch nicht ganz begreifen, aber es ist leider so, Dipl.Ing. Dieter Greve wurde am 17.2.2017 plötzlich aus unserer Mitte gerissen, nachdem er nahezu täglich in unserer Runde qrv war. Er war ein sehr engagiertes Mitglied der Medical Assistence Radio Runde und verlieh der lockeren Gruppe die nötigen Strukturen, indem er die Liste immer auf den nötigen Stand brachte, an Geburtstage erinnerte und immer bei unseren Treffen zugegen war. Begonnen hatte es als ehemaliger Verantwortlicher der Funkstation DL0GTZ in Frankfurt, für die er arbeitete und für die er auch als Entwicklungshelfer in Afrika tätig war.

Er war somit mit allen Problemen vertraut, die in der Entwicklungshilfe auftraten, und die MAR-Runde konnte immer mal bei medizinischen Problemen mithelfen. Es gab in den 80er und 90er Jahren außer dem Funk noch keine funktionierende Kommunikation in Afrika, die wurden erst nach und nach eingerichtet. Bei Unfällen und sonstigen medizinischen Problemen von GTZ Mitarbeitern war es uns immer mal möglich, Hilfestellung zu geben, und DJ3CP war maßgeblich daran beteiligt.

Als sich dann der ehemalige Ostblock aufzulösen begann, kümmerte sich Dieter persönlich um verschiedene OMs besonders aus Rumänien und engagierte sich für deren Belange, traf sich mit deren Familien, und unterstützte sie in vielen Hinsichten.

Nun ist er unerwartet von uns gegangen und hinterlässt eine große Leere, die wir nicht so schnell wieder füllen können. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und wir werden Dieter stets in dankbarer Erinnerung behalten.

Wilhelm Zieg DK8WL und die Medical Assistence Radio Runde.


Mitteilung des DARC:

Wichtig! Die bisherige Weiterleitung der eMails Call@darc.de wird vom DARC im April deaktiviert. Eine Umstellung auf ein DARC-Postfach ist unter mydarc.de erforderlich. Eine Anleitung dazu findet man im Artikel der CQ DL, Heft 11/2016 Seite 6.

Neue Zeiten für die MAR-Runde:

Von 08:00 bis um 08:30 treffen wir uns auf dem Echolink Relais und ab 08:30 bis 09:00 auf der Kurzwelle. Bitte beachten..



Sylent Key unseres OM's Rolf Siegrist DJ2RN.


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D A R C

DARC-Distrikt Baden Die Rundspruchredaktion
Redaktion:
Uwe DH0GSU Hans DF1UM Martin DH1GB Michael DK7MF
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Redakteur der Woche: Michael DK7MF
Email:infobrsbaden@gmail.com

DARC-Distrikt Baden Die Rundspruchredaktion
Redaktion:
Uwe DH0GSU Hans DF1UM Martin DH1GB Michael DK7MF

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Baden-Rundspruch für die Kalenderwoche 31/2015
frei gegeben für Rundspruchsendungen ab Freitag, 31.07.2015
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Zur Erinnerung:
*** Nachruf DJ6II SK gelöscht
*** Nachruf DJ2RN SK
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Zur Erinnerung


OV Pforzheim (A12): DJ2RN Rolf Sigrist Silent-Key

Kurz vor seinem 80sten Geburtstag ist unser langjähriges und sehr aktiver OM Rolf Sigrist, DJ2RN, friedlich eingeschlafen.
Seit dem November 1952 war er Mitglied im DARC.
In den Jahren 1990 bis 1992 auch Beisitzer im OV-Vorstand.
Die ganze Technikentwicklung in dieser Zeit hat er mitgemacht und im Ortsverband auch hervorragend eingesetzt. So baute er das „Göttinger Baby“, vieles anderes, auch eine TEM-Messzelle, als die EMV-Prüfungen aktuell waren. Beim Aufbau unseres 70cm-Relais DB0HM war er für die analogen Baugruppen der Initiator und hat es jahrelang als Verantwortlicher betreut. Er entwickelte für blinde OMs einen „sprechenden Frequenzzähler“ zum erleichterten Einstellen der qrg. Persönlich war er jahrzehntelang in der KW-Runde MAR tätig, einer medizinisch-ärztlichen weltweiten Hilfsgruppe, für die er sogar 1994 die „Goldene Antenne“ von der DNAT – Deutsch-Niederländischen Amateurfunk-Tage in Bad Bentheim erhielt.
Nachfolgender Text ist von der Verleihung:
Rolf Sigrist kommt aus Pforzheim, Deutschland.
Rolf Sigrist holte eine in Not geratene AFU-Familie aus der Ciskei/SA auf seine Kosten nach Deutschland zurück. Er half auch einer Familie aus Uganda. Er beteiligte sich am Aufbau einer Schule in Uganda und half mit Rat und Tat einer Missionsstation in Zentralafrika. Er besorgte Medikamente für Bosnien. Hilfstransporte nach Rumänien unterstützte er ebenfalls. Bei all diesen Hilfeleistungen leistete ihm seine Funkstation unverzichtbare Dienste.
Ende des Originaltextes.
Als Nebenaktion sammelte er Funkgeräte für afrikanische Missionen, dass diese qrv werden konnten. Auch Brillen und Hörgeräte gingen über ihn an diese Länder.
Auch in Deutschland war er vielseitig sozial engagiert, auch für Cornea-Help.de, wobei ihn seine Frau Ulla tatkräftig unterstütze. Lieber Rolf, wir werden dich vermissen und uns immer an dich erinnern.
Christian DK9IW OVV A12 und alle OV-Mitglieder.
Die Trauerfeier ist am Dienstag, den 4. August 2015 um 13.30 Uhr auf dem Hauptfriedhof Pforzheim.

Sylent Key unseres OM's Rolf Siegrist DJ2RN.


In Gedenken

In Gedenken



Eine traurige Nachricht, am Sonntag den 26.07.2015 verstarb unser OM Rolf Siegrist Dj2RN. Wir gedenken seines Engagement für die MAR-Runde.


HAM-Radio 2016 zusammen mit MAKERWORLD, 24.6. - 26.6.16.


Cafe-Runde der MAR auf der HAM in Friedrichshafen 2015

Cafe-Runde der MAR auf der HAM 2015



Fieldday von DOK F-31 am Pfingssonntag 2015 bei DB0VE-R

Am Pfingssonntag 2015 wird ein Fieldday bei DB0VE-R durchgeführt. Es ist ein windgeschützter Platz, wenige Meter von Norberts Relais entfernt. Es gibt schöne Spazierwege zwischen den Feldern, Spiel-/Schaukel-/Klettermöglichkeiten für die Kinder. Eine schöne Fernsicht ist auch gegeben.

Fotos von DF3ZI, Gudrun

Auf dem Mast befindet sich Norbert sein Relais



Spielmöglichkeiten für Konder sind auch vorhanden



Eine schöne Fernsicht



Spendenkonto aufgelöst

Mit weltweiter Einführung von Internet, Mobiltelefon usw. ist die Nachfrage für eine schnelle Lieferung z. B. von Medikamenten durch die MAR ganz erloschen. Aus dem Spenden-Konto wurde in den letzten Jahren lediglich die Unterstützung unseres Mitglieds DL8BAX und Gründer des Vereins Cornea-Help.de vorgenommen. Von nun an möge jeder selber an Klaus Renken und seinen Verein zur Wiederherstellung des Augenlichtes vieler afrikanischer Patienten spenden.- Bislang wurde das Spendenkonto durch die XYL von Rolf Sigrist DJ2RN verwaltet. Die MAR bedankt sich vielmals bei Ulla für ihre geleistete Arbeit und wünscht ihr und ihrem Rolf alles Gute.

Neue Zeiten für die MAR-Runde

Wir haben seit geraumer Zeit auf 14,332 Mhz große Probleme uns zu verständigen. Es sind schlechte bis keine Bedingungen zwischen DL und Mittelmeer oder Mittelmeer und Afrika und auch DL und Afrika. Ab 9 Uhr MESZ = 7 Uhr UTC geht es in der Regel wesentlich besser. Deshalb haben einige OM´s den Vorschlag gemacht die Runde auf 20 m um 9:00 Deutscher Zeit egal ob Sommer oder Winter zu machen. Und anschießend um 9:30 uns auf Echo Link (DB0VE) zu treffen. Gegenvorschläge bitte an den Webmaster schicken.

HAM-Radio 2015
Die HAM RADIO 2015 findet statt am 26. / 28.6.2015
Man trifft sich am 27.6.15 um 14,00 am DX-Stand des DARC

DH1NK/P29NK


Unser Mitglied Dr. Norbert Kox wird ab Mitte Januar 2015in einem Missionskrankenhaus in Papua Neuguinea für 5-6 Monate tätig sein. Sein Rufzeichen dort ist P29NK. Vielleicht ergibt sich gelegentlich eine Verbindung. Wir sind gespannt.

EL2TE
Elke versucht immer mal wieder Nachts in die Runde zu kommen. Am 11.01.2015 das letzte Mal. Gehört haben wir Dieter-DJ8DH, Burkhard-DK4KA und Ingo-DJ6YC. Uns hat keiner gehört.


Informationssystem Funk für Fahrtensegler gegründet

von DK0NC, Thomas Clos, dd1wt@web.de

NautiCom - das neue deutsche maritim mobile Servcicenetz
täglich um 16:15 UTC (18:15 MESZ) auf Kurzwelle im 20m-Band auf der Frequenz 14305 KHz und auf Echolink Node DK0NC-L #512503
Außerdem ist auf der Homepage www.dk0nc.de ein Livestream zu finden.
Das Clubrufzeichen von NautiCom ist seit 13.08.2013 DK0NC



Unsere erste Aussendung war jedoch schon am 16.06.2013 unter dem Call DK0IMA.
NautiCom ist eine Interessen- bzw. Arbeitsgemeinschaft, die sich aus Funkamateuren aus Deutschland und Spanien zusammensetzt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Wassersport treibenden Funkamateure, Fahrtensegler und Skipper weltweit mit Wetter und Informationen zu versorgen, bzw. ihnen den Kontakt zur Heimat zu ermöglichen.
Dazu benötigen wir keine Vereinsstrukturen.
Unser Motto lautet:
Wer mitmachen möchte kann mitmachen. Bei uns kann man nicht Mitglied werden, man kann nur mitarbeiten.
Unser Service wird kostenlos angeboten, Kommerz ist im Amateurfunk sowie nicht erwünscht und nicht zulässig. Allerdings haben wir auch Kosten, die derzeit von uns selbst geschultert werden.
Klar, wir wollen nicht um Spenden betteln, das machen andere zur Genüge (z.B. in der Fußgängerzone, an der Haustür). Natürlich freuen wir uns aber auch über Unterstützung.
Wir sind derzeit 5 Netcontrol, die es als moralische Verpflichtung empfinden, den Kontakt in die Weltmeere aufrecht zu erhalten.
Schaut einfach mal auf unsere Homepage, da findet Ihr alle weiteren Informationen, oder schickt uns einfach eine Mail mit euren Fragen.
Wir planen auch Technikseminare und freuen uns über reges Interesse.
Fragen oder Lust bekommen mitzumachen?
Einfach melden.

vy 73 de Thomas, DD1WT / DK0NC

DK8WL und DL7LD treffen sich in Berlin

Achim,DL7LD und Wilhelm mit xyls trafen sich in Berlin am 13.August 2013 auf dem Gelände der Gedenkstätte in der Bernauer Straße, wo eine Feier in der Kapelle der Versöhnung stattfand. Das Gelände stellt eine sehr würdige und eindrucksvolle Erinnerung  an die Zeiten der Teilung der Stadt dar,  DL7LD war anschließend noch als Zeitzeuge bei Führungen anwesend.

DK8WL und DL7LD mit Frauen

DK8WL und DL7LD mit XYL in Berlin, 2013

Bernauer Straße Berlin 2013

Gedenkstätte Bernauer Straße - Berlin 2013

Lageplan Gedenkstätte Bernauer Straße sowie Lageplan von 2 Fluchttunneln, 2013

 

HAM Radio 2014 Friedrichshafen

Die HAM Radio 2014 findet vom 27. bis 29.06.2014 statt. Die MAR-Runde trifft sich am 28.06.2014 um 14:00 am DX-Stand des DARC.

Bericht zum MAR-Treffen am 29.06.2013

Es trafen sich 12 Gleichgesinnte zum Kaffeetrinken, darunter die XYL und Tochter von DJ5RT und die XYL von DJ3CP. Diskutiert wurden die Veränderungen bei INTERMAR und die Gründung eines weiteren Vereins  www.NautiCom.de  zur Segler-Betreuung (14,305 MHz ab 16,15 UTC, DL8AH), siehe auch www.Intermar-ev.org . Auch über eine bessere Einbindung von www.Cornea-Help.de  in die MAR wurde gesprochen. 

MAR Treffen auf der HAM 2013


Einige Teilnehmer vom Treffen 2013, mit DL3ML, 2.v.li.

 



Treffen der MAR-Runde 2011

29.05.2011
HAM-Radio Friedrichshafen

Das diesjährige Treffen findet wie gehabt am Samstag, 25.06.2011 um 14.00 Uhr Ortszeit am DX-Stand des DARC, anschließend Kaffee trinken im Messe-Restaurant oberhalb dem Foyer West.


Hilfe auf See

10.12.2010
Medizinischer Notfall auf dem Atlantik am 05.12.2010

Am Vormittag des 5.12.2010 erhielt die MAR von der Intermar die Nachricht über einen medizinischen Notfall auf dem Atlantik in der Nähe der Kapverden.

Von einer Segelyacht wurde die Erkrankung eines Crewmitglieds gemeldet. DK8WL informierte DL8GAP und beide Ärzte traten mit der Yacht via DL0IMA in Verbindung und gaben Hinweise zur Behandlung. Da anfangs nicht feststand, ob akute Lebensgefahr ausgeschlossen werden konnte, wurde über die DGzRS eine Verbindung mit der britischen Marine hergestellt, der die Seenot Rettung in diesem Gebiet obliegt. Im Laufe des Tages besserte sich jedoch der Zustand der erkrankten Person, sodass auf weitergehenden Aktionen verzichtet werden konnte. Auch in den folgenden Tagen bestand via 14.313 MHz Kontakt mit der Yacht, und es wurde uns berichtet, dass es durch einen Frachter zur Übergabe von Medikamenten gekommen war. Das Schiff legte am Abend des 8.12. in einem Hafen auf den Kapverden an, und wir drücken der Besatzung weiter die Daumen.

Nach ihrer Ankunft mailte die Yacht uns: Noch einmal vielen Dank für die spontane Hilfe, besonders für die sofortige medizinische Unterstützung.


Sonnenfleck 1109 an DF9KN

Am 07.10.2010 wurde durch den DARC der Sonnenfleck-Nummer 1109 posthum an Herbert Scheider, DF9KN für seine großen Verdienste als Mitorganisator und Netcontrol der Medical Assistance Radio gewidmet!


Silent Key DF9KN

13.08.2010
Nachruf
Herbert Scheider, DF9KN

 



Wir trauern um unseren Kameraden und Funkfreund Herbert Scheider, DF9KN der heute im Alter von 88 Jahren verstorben ist.

Herbert war ein Mann der ersten Stunde von Medical Assistance Radio (MAR-Runde), der die MAR-Runde sehr geprägt hat und sich in vielen Projekten arrangiert hat. Er hat sich in uneigennütziger und aufopfernder Weise für Menschen in Not eingesetzt.

Für seinen Einsatz wurde er 1990 mit der "Goldenen Antenne" ausgezeichnet und im Rahmen des Jubliäum 75 Jahre OV Köln vom Kölner Bürgermeister Manfred Wolf für sein Engagement bei internationalen Hilfsprojekten geehrt.

Verstorben ist auch DJ2AB Erwin Münz


Treffen der MAR-Runde 2010

HAM-Radio Friedrichshafen

Am 29.6.2010 trafen sich ab 14.00 Uhr Ortszeit zum gemütlichen Kaffeetrinken im Messe-Restaurant: DL6XV Otto, DJ2RN Rolf mit XYL Ulla, DK6ST Abo, DL7LD Joachim, DJ3CP Dieter mit XYL Iris, DJ4IJ Sigi, DO1KFL Laurenz, DO3KFM Matthias, DM2DRN Jörg Weidehaas mit Sohn.

Alle versprachen auch im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Beim nächste Besuch in FN sollte man unbedingt den Besuch zweier neuer Attraktionen mit einplanen!

Da ist einmal das Dornier-Museum neben dem Flughafen-Terminal Friedrichshafen mit 400 Exponaten, darunter 12 Original-Flugzeuge, 7 Exponate aus der Raumfahrt sowie aus der Medizintechnik (Nierenstein-Zertrümmerer, ab 1970), Umwelttechnik und derund der militärischen Aufklärungstechnik (Drohnen). Pioniergeist zum Anfassen.

Ein weiteres lohneswertes Ziel ist Mini Mundus (= kleine Welt) mit den schönsten nachgebauten Bauwerken der Erde im Maßstab 1:25 nachgebaut in Meckenbeuren-Liebenau, gleich neben dem Ravensburger-Spiele-Land. Zu sehen sind ca. 85 Objekte z.B. die Niagara Fälle, der Potala Palast, der Kaiserdom zu Speyer, das Burj al Arab Hotel in Dubai (13 m hoch) oder das Heck der sinkenden Titanic.

Die HAM-Radio 2011 findet vom 24.06. bis 26.06.2011 statt. Somit trifft sich die MAR-Runde wie gehabt, am Samstag 25.06.2011 um 14.00 Uhr Ortszeit am DX-Stand des DARC, anschließend Kaffee trinken im Messe-Restaurant oberhalb dem Foyer West.